Shed Seven
Shed Seven wurde 1990 in York gegründet und gehört zur britischen Welle der 1990er Jahre, mit einem Sound zwischen Britpop, Alternative Rock und Indie-Rock, geprägt von melodischen Gitarren, eingängigen Refrains und einer sehr direkten Bühnenpräsenz. Um Sänger Rick Witter und Bassist Tom Gladwin sowie jeweils wechselnde Gitarristen — zunächst Joe Johnson, später Paul Banks — erarbeitete sich die Band zunächst einen Namen auf der Live-Szene, bevor sie bei Polydor unterschrieb und 1994 Change Giver veröffentlichte, gefolgt von A Maximum High (1996) und Let It Ride (1998). Diese drei Alben verhalfen Shed Seven zu anhaltender Präsenz in der britpop-geprägten Englandsszene. Nach Paul Banks’ Ausstieg Ende der 1990er führte die Band mit Truth Be Told (2001) noch einmal fort, löste sich jedoch 2003 in einem Klima von Spannungen mit ihren Labels auf. Die Wiedervereinigung 2007 belebte die Live-Aktivitäten nachhaltig, und 2017 kehrten sie mit Instant Pleasures ins Studio zurück. Seither wechseln sich Tourneen und neue Aufnahmen ab, mit einer erneuerten Besetzung, zu der unter anderem Tim Wills und Rob Maxfield gehören, zu hören auf A Matter of Time (2024) und auf Liquid Gold im selben Jahr, einem Album mit Neuinterpretationen und Neuaufnahmen ihres Repertoires.
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