Theory of a Deadman

Gegründet 1999 in North Delta, British Columbia, ist Theory of a Deadman zunächst dem Post-Grunge und Hard Rock zuzurechnen, mit einer direkten Schreibweise, eingängigen Refrains und regelmäßigen Ausflügen in Alternative Rock, Pop-Rock sowie akustische oder Country-Anflüge. Das Quartett um Tyler Connolly gehörte zu den ersten Bands, die bei 604 Records unter Vertrag kamen — dem Label von Chad Kroeger — der das Debütalbum Theory of a Deadman (2002) mitproduzierte. Es folgten Gasoline (2005) und Scars & Souvenirs (2008), eine Phase, in der Theory of a Deadman ausgiebig auf nordamerikanischen Rockbühnen unterwegs war, entweder als Headliner oder an der Seite von Gruppen wie Nickelback, Breaking Benjamin, Mötley Crüe und Alter Bridge. Mit The Truth Is... (2011) und Savages (2014) behielten sie ihre rockige Basis bei und erweiterten ihr Format. Die deutlichste Kehrtwende kam mit Wake Up Call (2017), aufgenommen mit Martin Terefe, wo die Band ihren Namen zeitweilig auf Theory verkürzte und einen stärker pop-rockigen Ansatz verfolgte. Say Nothing (2020) setzte diese Entwicklung mit stärker sozial ausgerichteten Texten fort, bevor sie mit Dinosaur (2023) zu einem schwereren Sound zurückkehrten.

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