And Also the Trees
And Also the Trees entstand Ende der 1970er Jahre im Dorf Inkberrow in Worcestershire, England, und ordnet sich zunächst in die Spur der britischen Post‑Punk‑Szene ein, mit einer ausgeprägten Affinität zur gotischen Ästhetik und Cold Wave. Die Band formierte sich um die Brüder Simon Huw Jones (Gesang) und Justin Jones (Gitarre) und machte Anfang der 1980er Jahre durch den Austausch von Demos mit The Cure auf sich aufmerksam, was zu Support‑Shows und zur Mitwirkung von Laurence „Lol“ Tolhurst als Produzent ihres selbstbetitelten Debütalbums von 1984 führte. Die folgenden Platten, darunter Virus Meadow (1986) und The Millpond Years (1988), festigten einen Stil, der durch melodische, texturierte Gitarren, erzählerischen Gesang und Texte geprägt ist, die stark in ländlichen Landschaften und literarischen Bildern verwurzelt sind. In den 1990er Jahren entwickelte sich die Musik mit Alben wie Green Is the Sea (1992) und The Klaxon (1993) zu luftigeren Klangbildern, integrierte folkige Elemente und verlangsamte Tempi. Auch im 21. Jahrhundert ist die Band weiterhin aktiv — mit Veröffentlichungen wie (Listen For) The Rag and Bone Man (2007), Born Into the Waves (2016) und The Bone Carver (2022) — und verfolgt eine Entwicklung, die von sorgsamer Atmosphärenarbeit, bevorzugten Tourneen im Vereinigten Königreich und auf dem europäischen Festland sowie einer dynamikzentrierten Ausrichtung auf die Kernmitglieder geprägt ist.
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