Mary Black
Mary Black wurde 1955 in Dublin in eine Familie geboren, die der irischen traditionellen Musik eng verbunden war. Bereits als Kind begann sie zu singen und trat später zusammen mit ihren Brüdern in Clubs der Stadt auf. Ihren professionellen Einstieg hatte sie Mitte der 1970er-Jahre mit der Folkgruppe General Humbert; ihre Solokarriere begann sie mit dem Album Mary Black (1982). Zunächst war sie im keltischen Folk verortet, geprägt von irischen Balladen, mit einem zurückhaltenden Gesangsstil und einer textorientierten Interpretation, bevor sie ihr Repertoire hin zu zeitgenössischerem Songwriting erweiterte, das Folk, Country und akustische Pop-Elemente verbindet. Ihre Zusammenarbeit mit dem Musiker und Produzenten Declan Sinnott begleitete diese Entwicklung in den 1980er-Jahren. Parallel dazu schloss sie sich De Dannan an und tourte in Europa und den USA, was ihre Verankerung in der irischen Folkszene stärkte. Alben wie Collected (1984), Without the Fanfare (1985), By the Time It Gets Dark (1987), No Frontiers (1989), Babes in the Wood (1991) und The Holy Ground (1993) kennzeichnen diese Phase. Später erschienen Circus (1995), Shine (1997), Speaking with the Angel (1999), Full Tide (2005) und Stories from the Steeples (2011); zudem wirkte sie an verschiedenen Gemeinschaftsprojekten mit, darunter A Woman’s Heart, und wechselte sich mit Künstlerinnen wie Joan Baez zusammen.
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