Airbag
Geboren in Don Torcuato im Großraum Buenos Aires, besteht Airbag seit Ende der 1990er Jahre aus den Brüdern Patricio, Gastón und Guido Sardelli. Zunächst waren sie als Los Nietos de Chuck mit Coverversionen von Chuck Berry, den Beatles oder Creedence Clearwater Revival aktiv, bevor sie ein eigenes Repertoire entwickelten. Mitte der 2000er Jahre setzte sich Airbag mit einer ersten Phase durch, die von Poprock, Pop-Punk und Alternative Rock geprägt war und auf den Alben Airbag (2004), Blanco y negro (2006) und Una hora a Tokyo (2008) dokumentiert ist. Im Laufe der Jahre entwickelte die Band einen dichteren Sound, in dem Hardrock, Bluesrock und Powerballaden stärker in den Vordergrund traten, insbesondere auf Vorágine (2011), Libertad (2013), Mentira la verdad (2016), Al parecer todo ha sido una trampa (2021) und El club de la pelea I (2025). Die Dynamik des Trios änderte sich zudem, als Guido Sardelli vom Schlagzeug zur Gitarre und zum Gesang wechselte, an der Seite von Patricio Sardelli als Leadstimme und Gitarrist sowie Gastón Sardelli am Bass. Als Teil der argentinischen Rockszene hat Airbag in Lateinamerika und Spanien getourt, auf großen Festivals des Landes gespielt und die Bühne mit Bands wie Guns N’ Roses, Bon Jovi und Muse geteilt.