Dreamville
Dreamville entstand 2007 um J. Cole und seinen Manager Ibrahim Hamad und formierte sich zwischen New York, Los Angeles und North Carolina als eine Einrichtung, die sich Hip-Hop und R&B widmet — sowohl Label als auch Kollektiv. Zunächst entwickelte sich Dreamville als Arbeitsrahmen für J. Cole und seine engen Mitarbeiter, bevor die Identität mit der Aufnahme von Künstlern wie Bas, Cozz, Omen, Lute, JID und dem Duo EarthGang erweitert wurde; jeder brachte dabei eigene Schreibweisen und Klangtexturen ein, vom introspektiven Rap bis zu melodischeren, souligen oder experimentellen Formen. Die Entwicklung von Dreamville manifestierte sich in den kollektiven Projekten Revenge of the Dreamers (2014), Revenge of the Dreamers II (2015) und Revenge of the Dreamers III (2019), die im Rahmen gemeinsamer Sessions und durch das enge Zusammenwirken von Rappern, Sängerinnen und Produzenten des Kollektivs aufgenommen wurden. Diese Methode, die offener ist als ein rein labeltypisches Vorgehen, zeigt sich auch auf D-Day: A Gangsta Grillz Mixtape (2022) und Creed III: The Soundtrack (2023). So ist Dreamville Teil einer US-amerikanischen Rap-Szene, in der Gruppenhalt, Generationenaustausch und Verbindungen zu Atlanta, Raleigh oder New York ebenso bedeutend sind wie die individuellen Werdegänge.
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