J. Cole
Zwischen Fayetteville in North Carolina und New York entwickelt J. Cole einen Rap, der in einer introspektiven und erzählerischen Schreibweise verwurzelt ist, geprägt von seinem Werdegang zwischen militärischem Umfeld und Arbeitervierteln. Geboren 1985 in Frankfurt am Main, machte Jermaine Lamarr Cole Ende der 2000er mit einer Reihe von Mixtapes auf sich aufmerksam, bevor er 2009 dem Label Roc Nation von Jay‑Z beitrat. Sein erstes Studioalbum Cole World: The Sideline Story erschien 2011, gefolgt von Born Sinner (2013) und dem 2014 erschienenen Forest Hills Drive, die J. Cole in ein Spektrum einordneten, das Boom‑Bap‑Erbe, Soul und Einflüsse des Südstaaten‑Raps verbindet. 4 Your Eyez Only (2016) und KOD (2018) vertieften eine stärker konzeptionelle Ausrichtung, während The Off‑Season (2021) einen Stil synthetisiert, in dem introspektive Stücke, sehr rhythmische Tracks und technisch orientierte Performance‑Nummern koexistieren. Als langjähriger Produzent seiner eigenen Projekte hat J. Cole um sein Label Dreamville Records ein Kollektiv aufgebaut, das Rapper sowie Soul‑ und RnB‑Sängerinnen und ‑sänger vereint und zahlreiche Tourneen, gemeinsame Projekte und Auftritte auf großen internationalen Hip‑Hop‑Bühnen hervorbringt.