Tindersticks
Gegründet in Nottingham 1992 im Anschluss an Asphalt Ribbons, formierte sich Tindersticks um Stuart A. Staples, David Boulter, Neil Fraser, Dickon Hinchliffe, Al Macaulay und Mark Colwill, bevor mehrere Besetzungswechsel den Kern der Gruppe allmählich verdichteten. Von Anfang an pflegte Tindersticks eine Mischung aus Indie-Rock und Chamber-Pop, durchzogen von Streicharrangements, souligen Nuancen, einem leichten Jazz-Erbe und dem tiefen Timbre von Staples, im Mittelpunkt eines oft langsamen, zurückhaltenden Songwritings. Die Alben Tindersticks (1993), Tindersticks (1995) und Curtains (1997) etablierten diese Ästhetik, bevor Simple Pleasure (1999) und Can Our Love... (2001) eine direktere, souligere Ausrichtung einleiteten. Mit Waiting for the Moon (2003) nahm die Band eine sparsamere Form an; nach Stuart A. Staples’ Solo-Pause ging es mit The Hungry Saw (2008), Falling Down a Mountain (2010) und The Something Rain (2012) wieder regelmäßig weiter. Die Laufbahn von Tindersticks umfasst zudem eine kontinuierliche Filmarbeit, insbesondere mit der Regisseurin Claire Denis. Weiterhin aktiv veröffentlichten Tindersticks anschließend The Waiting Room (2016), No Treasure but Hope (2019), Distractions (2021) und Soft Tissue (2024).
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