The Irish Rovers
Anfang der 1960er Jahre in Toronto von jungen Musikern aus Nordirland gegründet, steht The Irish Rovers in der Tradition von Folkgruppen der keltischen Diaspora. Verwurzelt in der irischen Volksliedtradition vereint das Repertoire der Band Balladen, Mitsing‑Lieder, Trinklieder und maritime Erzählungen, arrangiert in einem Mix aus Folk, nordamerikanischen Country‑Akzenten und Einflüssen der Pub‑Musik. Zunächst machte sich die Gruppe auf der kanadischen Folk‑Club‑Szene einen Namen, bevor sie mit dem Album The First of the Irish Rovers (1966), gefolgt von The Unicorn (1967), ein internationales Publikum erreichte; der Titelsong leitete eine lange Phase intensiver Bühnen‑ und Medienpräsenz ein. Im Verlauf der 1970er Jahre etablierte sich The Irish Rovers dauerhaft in der nordamerikanischen Fernseh‑ und Festivallandschaft und nahm dann um die Wende zu den 1980er Jahren kurzzeitig den Namen The Rovers an – eine Phase, die von einer stärker ausgeprägten Hinwendung zu Country und Pop geprägt war. Mit der Rückbesinnung auf eine dezidiert keltische Identität setzte The Irish Rovers die Tourneen fort und veröffentlichte im 21. Jahrhundert mehrere Projekte, die sich Seemannsliedern sowie den Themen Exil und irischer Erinnerung widmen und die Kontinuität zwischen Tradition, eigenem Songwriting und Diasporakultur aufrechterhalten.
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