The Whitest Boy Alive

Entstanden in Berlin Anfang der 2000er um den norwegischen Musiker Erlend Øye, brachte The Whitest Boy Alive ein deutsch‑skandinavisches Quartett zusammen, das sich schnell auf ein komplett live gespieltes Konzept einstellte. Ursprünglich als elektronisches Projekt gedacht, verzichtete die Band bald auf Programmierung zugunsten einer Mischung aus Indie-Pop, funkigen Nuancen und songorientiertem Songwriting, getragen von Gitarre, Bass, Keyboards und Schlagzeug. Das Debütalbum "Dreams" erschien 2006 und ist geprägt von reduzierten Grooves und moderatem Tempo; "Rules" folgte 2009 und verstärkt die melodischen Arrangements sowie die von der Tanzmusik geerbten repetitiven Strukturen. Parallel zu Erlend Øyes Aktivitäten bei Kings of Convenience spielte die Formation ausgiebig in Europa und Lateinamerika und formte ihre Identität um einen kompakten Band-Sound und eine minimalistische Ästhetik. Nach einer langen Pause ab Mitte der 2010er Jahre trat The Whitest Boy Alive gelegentlich wieder live auf und veröffentlichte 2020 die Single "Serious", die den Weg fortführt, in dem Berliner Clubkultur auf eine intime Pop-Sensibilität trifft.

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The Whitest Boy Alive
Konzert

The Whitest Boy Alive

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vom Juli 6, 2012 bis Juli 11, 2012