Stef Bos
Geboren 1961 in Veenendaal in den Niederlanden, entwickelt Stef Bos seine Arbeit zwischen niederländischen, belgischen und südafrikanischen Bühnen, wo er sich ab den 1990er-Jahren dauerhaft niederließ. Ausgebildet im Studio Herman Teirlinck in Antwerpen, begann Stef Bos damit, für andere Interpreten zu schreiben, unter anderem den Beitrag «Door de wind» für Belgien beim Eurovision Song Contest 1989, bevor er sich auf eigene Projekte konzentrierte. Sein Debütalbum «Is dit nu later» (1990) machte seinen Namen in der niederländischen Liederszene mit einem intim-narrativen Repertoire bekannt, getragen vom Titel «Papa», der in den Niederlanden und in Flandern große Resonanz fand. Im Lauf der Jahre legte Stef Bos zahlreiche Alben vor und tourte vielfach, wandelte sich von cabaretnahen Formaten zu einer reduzierteren Schreibweise zwischen akustischem Pop und textorientiertem Chanson. Sein Umzug nach Südafrika eröffnete eine neue Phase seiner Karriere mit Kompositionen auf Niederländisch und Afrikaans sowie zahlreichen Kooperationen mit südafrikanischen Musikern, die seiner Musik rhythmische Farben und lokale Einflüsse hinzugefügt haben. Stef Bos’ Texte behandeln Familie, Erinnerung, Identitäts- und spirituelle Fragen in einer einfachen, direkten Sprache, und seine Konzerte wechseln erzählende Passagen, intime Lieder und orchestriertere Stücke ab – in einer Kontinuität zwischen Studioarbeit und Bühnenpräsenz.
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| Mai 13 | |
| Sept. 26, 2025 |
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