The Chameleons
Anfang der 1980er Jahre in Middleton am Rande Manchesters gegründet, ordnen sich The Chameleons der britischen Post‑Punk‑Welle zu und entwickelten einen weiten, melodischen Gitarrensound. Um Mark Burgess (Gesang und Bass), Reg Smithies und Dave Fielding (Gitarren) sowie John Lever (Schlagzeug) herum erschuf die Band Stücke, in denen prägnante Basslinien, hallende Gitarrenmotive und eine angespannte Stimme eine dunkle, aber melodiöse Atmosphäre erzeugen, oft in Richtung Independent‑Rock und New Wave eingeordnet. Nach mehreren Singles und regelmäßigen Auftritten in England veröffentlichten sie 1983 Script of the Bridge, 1985 What Does Anything Mean? Basically und 1986 Strange Times — Alben, die eine Ästhetik aus weitreichenden Klanglandschaften und relativ klassischen Songstrukturen festlegten. Die Auflösung Ende der 1980er Jahre unterbrach diesen Weg, bevor eine Wiedervereinigung ab 2000 zu internationalen Tourneen und neuen Aufnahmen führte, darunter Strip (2000), eine Sammlung reduzierter Versionen, sowie Why Call It Anything (2001) und This Never Ending Now (2002). Seitdem wechseln sich Live‑Aktivitäten und Pausen ab; der Name wird in verschiedenen Besetzungen von Mark Burgess getragen, stets verwurzelt in jener Mischung aus Post‑Punk, atmosphärischem Rock und introspektiver Gitarrenpop.
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