Take 6
Take 6 entstand 1980 auf dem Campus des Oakwood College in Huntsville, Alabama. Die Band trat zunächst unter dem Namen Alliance auf und nahm Ende der 1980er Jahre, im Zuge eines Vertrages mit Warner Alliance, ihren endgültigen Namen an. Das amerikanische Sextett entwickelte einen a‑cappella‑Ansatz, der Gospel, Vokaljazz, R&B und zeitgenössische christliche Musik miteinander verbindet, mit präziser Arbeit an Harmonie, Kontrapunkt, Scat, Bassstimme und einer ausschließlich von den Stimmen getragenen Rhythmik. Um Claude V. McKnight III, Mark Kibble, Alvin Chea und David Thomas herum stabilisierte sich die Besetzung mit dem Zugang von Joey Kibble 1991 und Khristian Dentley 2004. Take 6 setzte sich bereits mit dem Album Take 6 (1988) durch und führte diesen Stil auf So Much 2 Say (1990), He Is Christmas (1991) und Join the Band (1994) fort, bevor das Repertoire mit Arrangements aus Standards, Soul und Jazz auf Brothers (1996), The Standard (2008), One (2012), Believe (2016) und Iconic (2018) erweitert wurde. Sowohl in Gospelkreisen als auch auf Jazzbühnen aktiv, arbeitete Take 6 mit Quincy Jones, Ray Charles, Stevie Wonder, Al Jarreau und The Manhattan Transfer zusammen, wobei die Gruppe ihre vokale Identität bewahrte, die auf Ensemble‑Präzision und einem Gleichgewicht von Spiritualität, Swing und harmonischer Raffinesse beruht.
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