Paraziții

In Bukarest formierte sich Paraziții 1994 um Cheloo; noch im selben Jahr stieß Ombladon dazu, bevor Freakadadisk 1999 hinzukam. Das Trio steht für rumänischen Hip-Hop mit dominierendem Boom-Bap-Einfluss, durchzogen von Hardcore-Rap sowie politisch-satirischen Elementen; die Texte sind direkt und fokussieren häufig auf das Stadtleben, soziale Spannungen und das Verhältnis zu Institutionen. Zu den frühen Meilensteinen der Paraziții-Diskografie zählen Poezii pentru pereți (1995), Nimic normal (1996), Suta (1997) und Nici o problemă (1999), die die Etablierung der Gruppe auf der lokalen Hip-Hop-Szene begleiteten. In den 2000er-Jahren folgten Iartă-mă (2000), Categoria grea (2001), Irefutabil (2002), Confort 3 (2005), Slalom printre cretini (2007) und Tot ce e bun tre să dispară (2010), gefolgt von Lovitură de pedeapsă (2016) und Arma secretă (2019). Ihr Werdegang ist außerdem durch mehrere Kontroversen um die Zensur einzelner Clips und durch intensive Live-Aktivität geprägt. Parallel zur Gruppe haben Cheloo und Ombladon Soloprojekte verfolgt, während die Ästhetik von Paraziții einem trockenen, direkten Rap treu blieb, der fest im rumänischen Kontext verwurzelt ist.

kommende Veranstaltungen

Keine kommenden Veranstaltungen

vergangene Veranstaltungen 1

Mai 24
  • Paraziții
  • EartH
  • 11-17 Stoke Newington Road, London N16 8BH, Vereinigtes Königreich