Orgy

Gegründet in Los Angeles im Jahr 1997 um Jay Gordon, Amir Derakh, Ryan Shuck, Paige Haley und Bobby Hewitt, verortet sich Orgy in den späten 1990er Jahren an der Schnittstelle von Industrial Rock, elektronischem Rock, Goth Rock und einer New‑Wave‑nahen Ästhetik, mit metallischen Gitarren, angespannten Rhythmen und sehr melodischen Refrains. Früh entdeckt von Jonathan Davis, der Orgy bei Elementree unter Vertrag nahm, trat die Band mit Candyass (1998) hervor, getragen von einer Coverversion von New Orders "Blue Monday" und dem Song "Stitches", und legte 2000 mit Vapor Transmission nach, auf dem Orgy seine futuristische und synthetische Seite auf Tracks wie "Fiction (Dreams in Digital)", "Opticon" und "Eva" weiter ausbaute. Als Teilnehmer von Touren wie dem Family Values Tour bewegte sich Orgy zwischen Metal-, Alternative- und Elektronik‑Bühnen. Nach Punk Statik Paranoia (2004), veröffentlicht beim Label D1, legte die Band 2005 eine Pause ein. Der Name Orgy tauchte ab etwa 2010 wieder auf, getragen von Jay Gordon, dem einzigen Gründungsmitglied, das das Projekt fortführte, während Ex‑Mitglieder unter anderem Julien‑K und Dead by Sunrise entwickelten. Seit dieser Wiederaufnahme veröffentlichte Orgy die Single "Grime of the Century" (2012) und die EP "Talk Sick" (2015) und hielt an einer Formel fest, in der die kühle Elektronik mit einer schweren, direkten Rockbasis verknüpft bleibt.

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Spineshank, Orgy
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