Piers Faccini

1970 in England in eine anglo-italienische Familie geboren und als Kind im Süden Frankreichs aufgewachsen, hat Piers Faccini eine Laufbahn an der Schnittstelle von Folk, akustischem Blues und mediterranen Musiken entwickelt. Nach seinen Anfängen in den 1990er-Jahren mit der Londoner Band Charley Marlowe startete er 2004 mit dem Album Leave No Trace seine Solokarriere, das die Grundlage für einen Stil legte, der auf Stimme, Gitarre und reduzierten Arrangements beruht. Es folgten Tearing Sky (2006) und Two Grains of Sand (2009), in denen Einflüsse aus der anglo-amerikanischen Folktradition, aus den Musiken der Sahelzone sowie eine ausgeprägte Vorliebe für modale Färbungen deutlich hervortreten. In den Cévennen ansässig, setzte Faccini diese Erkundungen auf My Wilderness (2011) und Shapes of the Fall (2021) fort und pflegte zugleich zahlreiche Kooperationen, insbesondere mit dem Cellisten Vincent Ségal sowie mit Instrumentalistinnen und Instrumentalisten aus afrikanischen und mediterranen Szenen. Parallel zu seiner Tätigkeit als Sänger und Songwriter ist Piers Faccini auch Maler und Illustrator und gestaltet häufig die Cover seiner Alben selbst, was die handwerkliche und stimmige Ausprägung seines künstlerischen Kosmos verstärkt.

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Ballaké Sissoko, Piers Faccini
Konzert

Ballaké Sissoko, Piers Faccini

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