John Pizzarelli

Im Geist der amerikanischen Jazztradition geboren, wurde der Gitarrist und Sänger John Pizzarelli 1960 in Paterson, New Jersey, in eine Musikerfamilie hineingeboren und erlernte sein Handwerk bei seinem Vater, dem Gitarristen Bucky Pizzarelli. Bereits Ende der 1970er Jahre auf der New Yorker Szene aktiv, profilierte sich John Pizzarelli in einem Stil, der Swing, Jazz-Chanson, Bossa Nova und Neuinterpretationen von Standards verbindet. Sein Debütalbum „I'm Hip (Please Don't Tell My Father)“ erschien 1983 und leitete eine Diskografie ein, in der das akustische Trioformat eine zentrale Rolle spielt. Im Verlauf der 1990er Jahre widmete sich Pizzarelli wiederholt dem Songbook von Nat King Cole mit „Dear Mr. Cole“ (1994) und später „P.S. Mr. Cole“ (1999), ehe er weitere Hommagen etwa an Sinatra mit „Dear Mr. Sinatra“ (2006), an Duke Ellington mit „Rockin' in Rhythm“ (2010), an Paul McCartney mit „Midnight McCartney“ (2015) sowie an Jobim und das brasilianische Repertoire in „Sinatra & Jobim @ 50“ (2017) veröffentlichte. Zwischen Jazzclubs, internationalen Tourneen und Auftritten am Broadway verbindet Pizzarelli Zusammenarbeit mit Sängerinnen und Sängern der Jazz- und Pop-Szene und intimere Projekte wie „Better Days Ahead: Solo Guitar Takes on Pat Metheny“ (2021), in dem sein Gitarrenspiel und Gesang eine croonerhafte Jazzästhetik mit sparsameren Arrangements erkunden.

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