Hue and Cry
Hue and Cry wurde 1983 in Coatbridge, Schottland, von den Brüdern Pat Kane und Greg Kane gegründet. Die Band bewegt sich in einer Pop-Soul-Tradition mit Einflüssen von Blue-Eyed Soul, Sophisti-Pop und jazzigen Nuancen. Nach einem beachteten Erstauftritt beim schottischen Label Stampede 1986 wechselten sie zu Circa und veröffentlichten 1987 Seduced and Abandoned, getragen vor allem vom Titel Labour of Love, gefolgt von Remote (1988), auf dem das Duo eine Songwriting-Mischung aus Popmelodien, Soul-Gesang und raffinierten Arrangements verfeinert. In den 1990er-Jahren erweiterten Hue and Cry ihr Spektrum mit Stars Crash Down (1991), Truth and Love (1992) und Showtime! (1994), das in Zusammenarbeit mit dem Arrangeur Richard Niles entstand, bevor sie mit Jazz Not Jazz (1996) und Next Move (1999) stärker in Richtung Jazz gingen. Diese Phase brachte sie auch der schottischen Jazzszene und Musikern wie Michael Brecker, Randy Brecker, Mike Stern und Tommy Smith näher. Seit den 2000er-Jahren sind sie regelmäßig wieder auf der Bühne zu sehen, wechseln zwischen akustischen Piano-Stimmen-Formaten und Konzerten mit kompletter Band und ergänzten ihre Diskografie später um Open Soul (2008), Hot Wire (2012), Pocketful of Stones (2017) und Hue And Cry 40 (2024).