Ibeyi
Geboren 1994 in Paris — nach den ersten beiden Lebensjahren in Havanna und anschließendem Aufwachsen in Frankreich — entwickeln Lisa-Kaindé und Naomi Díaz mit Ibeyi eine Musik, in der Soul, zeitgenössischer R&B, Downtempo, Trip-Hop und elektronische Popmusik aufeinandertreffen, mit einem zentralen Platz für Yoruba- und afrokubanische Rhythmen. Der Name Ibeyi, der auf Yoruba «Zwillinge» bedeutet, verweist gleichermaßen auf ihre Identität und auf ihr familiäres Erbe, geprägt vom Vater, dem kubanischen Perkussionisten Anga Díaz, und der Mutter, der französisch-venezolanischen Sängerin Maya Dagnino. Bei Ibeyi singt und spielt Lisa-Kaindé Klavier, während Naomi die Perkussion übernimmt — unter anderem Cajón und Batá-Trommeln; das Duo wechselt zwischen Englisch, Französisch, Spanisch und Yoruba. Unter Vertrag bei XL Recordings seit 2013 veröffentlichte Ibeyi 2014 die Oya EP und 2015 das Debütalbum Ibeyi, geprägt von nüchterner Songstruktur, traditionellen Perkussionen und elektronischen Texturen. Mit Ash (2017) erweiterten sie ihr klangliches Spektrum und luden u. a. Kamasi Washington und Mala Rodríguez ein. 2016 war Ibeyi außerdem im Film zur Beyoncé-Veröffentlichung Lemonade zu sehen. Nach dem Stück «Recurring Dream» (2021) für den Film How to Stop a Recurring Dream kehrte Ibeyi 2022 mit Spell 31 zurück, in einer direkteren Form, an der auch Pa Salieu und Jorja Smith beteiligt sind.
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