Hooverphonic
Gegründet 1995 in Sint-Niklaas, Belgien, formierte sich Hooverphonic um Alex Callier und Raymond Geerts, zunächst unter dem Namen Hoover, bevor sie schnell den Namen Hooverphonic annahmen. Ursprünglich dem Trip-Hop zugeordnet, entwickelte die Gruppe bald ein breiteres Songwriting, das Elemente aus Electronica, Dream Pop, Indie Pop und Alternative Rock vereint, mit einer ausgeprägten Vorliebe für Orchestrierungen, filmische Atmosphären und sorgfältig ausgearbeitete Melodien. Das Debütalbum A New Stereophonic Sound Spectacular (1996) legte mit „2Wicky“, das durch den Film Stealing Beauty viel Aufmerksamkeit erlangte, den Grundstein. Mit Geike Arnaert am Gesang ab 1997 verfeinerte Hooverphonic anschließend einen volleren Klang auf Blue Wonder Power Milk (1998), The Magnificent Tree (2000) und Hooverphonic Presents Jackie Cane (2002), bevor sie mit Sit Down and Listen to Hooverphonic (2003) ein orchestrales Format erkundeten. Es folgten No More Sweet Music/More Sweet Music (2005) und The President of the LSD Golf Club (2007). Nach mehreren Sängerinnenwechseln, unter anderem Noémie Wolfs und später Luka Cruysberghs, fand Hooverphonic 2020 wieder zu Geike Arnaert zurück. Hooverphonic vertrat Belgien beim Eurovision Song Contest 2021 mit „The Wrong Place“ und veröffentlichte anschließend Hidden Stories (2021) und Fake Is the New Dope (2024).
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