Hawkwind
Gegründet 1969 im Londoner Viertel Ladbroke Grove um Dave Brock herum, gehörte Hawkwind zunächst zur britischen Undergroundszene, bevor die Band einen eigenen Sound entwickelte, der Space Rock, psychedelischen Rock, Hard Rock und progressive Züge verbindet, häufig mit Texten zu Science-Fiction und dem urbanen Leben. Die Laufbahn von Hawkwind ist von zahlreichen Besetzungswechseln geprägt; Brock blieb die zentrale Figur, während Musiker wie Lemmy vor der Gründung von Motörhead und wiederkehrende Mitstreiter wie Robert Calvert oder der Schriftsteller Michael Moorcock zum Kreis gehörten. Nach dem Debüt Hawkwind (1970) schärfte die Band ihr Profil schnell mit In Search of Space (1971), Doremi Fasol Latido (1972) und Warrior on the Edge of Time (1975) – Alben, die eine Formel aus repetitiven Riffs, langen kosmischen Exkursionen, Spoken Word und starker Bühnenpräsenz etablierten. Im Lauf der Jahrzehnte wechselte Hawkwind zwischen rockigeren Phasen, stärker elektronischen Abschnitten und parallelen Inkarnationen wie Hawklords, ohne die tranceartige, zukunftsgerichtete Ästhetik aufzugeben. Bis heute aktiv, setzte die Band ihre Diskografie mit The Machine Stops (2016), Somnia (2021), The Future Never Waits (2023) und Stories from Time and Space (2024) fort und bestätigt damit die Kontinuität eines seit den späten 1960er-Jahren anhaltenden Weges.
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| vom Juni 17, 2011 bis Juni 20, 2011 |
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