Florent Pagny

Geboren 1961 in Chalon-sur-Saône, gelang Florent Pagny Ende der 1980er Jahre der Durchbruch auf der französischen Bühne mit einem Lied, das Pop, französische Variété und Rockeinflüsse verbindet. Nach ersten Schritten als Schauspieler wandte er sich der Musik zu und nahm 1990 sein Debütalbum „Merci“ auf, das durch eine direkte Tonalität und mitunter kontroverse Texte geprägt ist. In der Folge veröffentlichte Pagny eine Reihe von Alben im Bereich des populären französischen Chansons, wobei er sich abwechselnd der orchestralen Popmusik, Balladen und einem Repertoire von Covers widmete – namentlich „Recréation“ (1999) und „Baryton“ (2004), auf denen er frankophone Standards in einem eher lyrischen Rahmen interpretierte. Im Verlauf der 2000er und 2010er Jahre wechselte er zwischen Projekten mit eigenen Kompositionen und thematischen Alben, arbeitete mit verschiedenen Autoren und Komponisten aus der Variété- und Popszene zusammen und unternahm zahlreiche Tourneen in Frankreich und frankophonen Ländern. Teils in Patagonien ansässig, hat der Sänger sich das Image eines Künstlers geprägt, der auf eine direkte, kraftvolle Gesangsinterpretation setzt; sein Repertoire pendelt zwischen gefühlsbetonten Liedern, engagierteren Stücken und Adaptionen von Klassikern, bleibt dabei aber fest in der Tradition der französischen Variété verankert.

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