Damien Dempsey
Geboren 1975 in Donaghmede im Norden Dublins, entwickelte Damien Dempsey ein Songwriting, das in den sozialen Realitäten Irlands verwurzelt ist und Folk, irische Tradition, akustische Balladen und Reggae‑Einsprengsel verbindet. Früh mit den im familiären Umfeld gehörten Liedern vertraut gemacht und nach dem Ballyfermot College of Further Education bekannt geworden, fiel Dempsey in den 1990er Jahren mit der EP The Contender (1995) und der Single „Dublin Town“ (1997) auf, bevor er 2000 They Don’t Teach This Shit in School veröffentlichte. Seine Laufbahn gewann Anfang der 2000er neue Bedeutung, als John Reynolds ihn im Studio begleitete und Sinéad O’Connor ihn auf Tour einlud; auch Brian Eno war an dieser Phase beteiligt. Dempsey verfeinerte einen direkten Stil, gesungen mit seinem dubliner Akzent, zwischen urbaner Chronik, historischer Erinnerung und populärer Spiritualität, überwiegend auf Englisch, gelegentlich auf Irisch. Nach Seize the Day (2003) und Shots (2005) folgten To Hell or Barbados (2007), das Coveralbum The Rocky Road (2008) und Almighty Love (2012). Die weiteren Veröffentlichungen No Force on Earth (2016), Soulsun (2017), Union (2018) und Hold Your Joy (2024) bestätigen ein Werk zwischen gesungener Tradition, zeitgenössischem Folk und bürgerschaftlichem Engagement, präsentiert sowohl auf Folk‑ und Rockbühnen als auch bei Festivals in Irland, Großbritannien und darüber hinaus.
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