Epica
Gegründet 2002 in Reuver in den Niederlanden um den Gitarristen und Komponisten Mark Jansen nach dessen Ausstieg bei After Forever, setzte sich Epica im Bereich des symphonischen Metals durch, wobei Death‑Elemente und gothische Einflüsse integriert werden. Zunächst unter dem Namen Sahara Dust aktiv, nahm die Band bald den Namen Epica an und fand ihre Identität mit dem Eintritt der Mezzosopranistin Simone Simons, des Keyboarders Coen Janssen und später der Musiker Isaac Delahaye, Rob van der Loo und Ariën van Weesenbeek. Mit dem 2003 erschienenen Album The Phantom Agony trat Epica auf eine Bühne, auf der Orchester, Chöre, lyrische Gesangsparts und Growls mit Strukturen verschmelzen, die dem Progressivmetal nahe stehen. Consign to Oblivion (2005) und The Divine Conspiracy (2007) führten diesen konzeptuellen Ansatz weiter, häufig mit thematischen Schwerpunkten auf Philosophie, Religion oder Wissenschaft. Design Your Universe (2009) und Requiem for the Indifferent (2012) erweiterten die rhythmische Dimension und die Komplexität der Arrangements. Mit The Quantum Enigma (2014), The Holographic Principle (2016) und Omega (2021) vertiefte Epica einen Stil, in dem dichte Orchestrierungen, akustische Passagen und elektronische Akzente koexistieren, getragen von einer intensiven Konzert‑ und Festivalpräsenz auf internationalen Metal‑Bühnen.
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