Crash Test Dummies

Mitte der 1980er Jahre im kanadischen Winnipeg gegründet, formierten sich die Crash Test Dummies um Brad Roberts’ Baritonstimme, Ellen Reids Keyboards und Gesang, Dan Roberts’ Bass sowie die multiinstrumentalen Beiträge von Benjamin Darvill; Anfang der 1990er Jahre stieß Schlagzeuger Mitch Dorge dazu. Zwischen Alternative Rock, Folk‑Rock und Pop mit Country‑Anklängen angesiedelt, machte die Band mit dem Album The Ghosts That Haunt Me (1991) auf sich aufmerksam, geprägt von akustischen Arrangements und erzählerischem, von Ironie gefärbtem Songwriting. Mit God Shuffled His Feet (1993) erweiterte die Gruppe ihr Publikum; die Stücke basieren auf gemäßigten Tempi, sorgfältig ausgearbeiteten Vokalharmonien und Texten, die Alltägliches mit Metaphysik verbinden. Es folgten ein elektrischer, experimentellerer Sound auf A Worm’s Life (1996) und eine stärker Pop‑ und Groove‑orientierte Ausrichtung auf Give Yourself a Hand (1999). Die nachfolgenden Veröffentlichungen, von I Don’t Care That You Don’t Mind (2001) bis Oooh La La! (2010), erkunden intimere Formate, Folkballaden und thematische Projekte. Parallel dazu wechselte die Band zwischen Tourneen in Nordamerika und Europa und Phasen der Zurückhaltung und pflegt eine gelegentliche Bühnenpräsenz mit einem Repertoire, das frühe Titel mit jüngeren Kompositionen verbindet.

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März 12