Editors
2002 in Birmingham, Großbritannien, gegründet, etablierten sich Editors in der britischen Indie-Rock-Szene während der Post-Punk-Revival-Welle. Die Band, die sich um Tom Smith, Russell Leetch und Ed Lay formte, verfeinerte zunächst einen Sound, der von dunklen Gitarren, einer straffen Rhythmusgruppe und Smiths tiefer Stimme geprägt ist, wie auf den Alben The Back Room (2005) und An End Has a Start (2007). Nach In This Light and on This Evening (2009), das den Keyboards mehr Raum gab, erlebte die Band 2012 den Ausstieg des Gründergitarristen Chris Urbanowicz und strukturierte die Besetzung mit Justin Lockey und Elliott Williams neu. Das begleitete eine deutlichere Öffnung hin zu atmosphärischem Rock und düsterer Popmusik auf The Weight of Your Love (2013), In Dream (2015) und Violence (2018). Die Compilation Black Gold (2019) fasst dieses erste Jahrzehnt zusammen und ergänzt es um einige bislang unveröffentlichte Stücke. 2022 nahm Editors den elektronischen Musiker Benjamin John Power in die Reihe auf und veröffentlichte EBM (2022), ein Album, auf dem synthetische Texturen und pulsierende, an industrielle Musik erinnernde Rhythmen stärker in den Vordergrund treten und die Entwicklung der Band auf der Bühne wie im Studio über europäische und internationale Festivalrouten fortsetzen.
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