Duran Duran

Gegründet in Birmingham, England, Ende der 1970er Jahre, gehörte Duran Duran zur New-Wave- und Synth-Pop-Szene, die sich um Clubs und die New-Romantic-Bewegung formierte. Die Kernbesetzung bestand aus Nick Rhodes, John Taylor, Roger Taylor, Andy Taylor und ab 1980 dem Sänger Simon Le Bon – diese Formation prägte die frühen Aufnahmen der Band. Das Debütalbum „Duran Duran“ (1981), gefolgt von „Rio“ (1982) und „Seven and the Ragged Tiger“ (1983), verband elektronische Popsounds mit Rockgitarren und tanzorientierten Rhythmen und zeichnete sich durch eine starke visuelle Komponente aus, insbesondere durch Musikvideos. Mitte der 1980er führten die vorübergehenden Ausstiege von Andy und Roger Taylor zu einer Entwicklung hin zu funk- und poporientierteren Klängen auf „Notorious“ (1986) und „Big Thing“ (1988), während Nebenvorhaben wie Arcadia oder The Power Station parallel bestanden. In den 1990er Jahren folgte mit „Liberty“ (1990) und dann „Duran Duran (The Wedding Album)“ (1993) eine Phase, in der melodischeres Songwriting wieder stärker in den Vordergrund rückte, gefolgt von „Thank You“ (1995) und „Medazzaland“ (1997), in denen vermehrt elektronische Elemente Einzug hielten. Nach „Pop Trash“ (2000) führte die Wiedervereinigung der klassischen Besetzung zu „Astronaut“ (2004), danach folgten weitere pop- und elektronikorientierte Erkundungen auf „Red Carpet Massacre“ (2007), „All You Need Is Now“ (2010), „Paper Gods“ (2015), „Future Past“ (2021) und „Danse Macabre“ (2023), was Duran Duran als Band bestätigt, die über Jahrzehnte zwischen Pop, Rock und Dance navigiert.

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Juni 22
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vom Juni 18, 2015 bis Juni 20, 2015