Cedric Myton

Geboren 1947 in Old Harbour, Jamaika, machte Cedric Myton sich im Roots-Reggae einen Namen durch seine sofort identifizierbare hohe Stimme und eine Karriere, die mit mehreren wichtigen Formationen der Insel verbunden ist. Er debütierte in den späten 1960er-Jahren mit The Bell Stars, sang danach bei The Tartans neben Lincoln Thompson und Devon Russell, bevor er an der Vision von The Royal Rasses teilnahm. Cedric Myton schloss sich später The Congos, einem vokaltrio gebildet mit Roydel Johnson und Watty Burnett, an, dessen Ästhetik spirituelle Harmonien, tiefe Rhythmik und Rastafari-Themen vereint. Die Geschichte von Cedric Myton ist eng mit Heart of the Congos verbunden, das 1977 erschien und von Lee "Scratch" Perry im Black Ark produziert wurde; eine Platte, die zum Maßstab des jamaikanischen Roots Reggae geworden ist. Im Laufe der Jahrzehnte verfolgt Cedric Myton parallel dazu eine Soloaktivität, während er The Congos regelmäßig live und im Studio wiedervereint. Seine Laufbahn führte ihn auch zu kollektiven Projekten wie Inna de Yard, wo seine Stimme in einer akustischen, reduzierten Lesart des jamaikanischen Repertoirs zu hören ist. Zwischen Reggae, Nyabinghi und vokalen Harmonien, die aus den Trio-Jahren der 1970er stammen, überschreitet Cedric Myton Generationen, ohne den zentralen Kern seiner Musik zu verändern.

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