Lindisfarne

Gegründet in Newcastle upon Tyne Ende der 1960er Jahre, zunächst unter dem Namen Brethren, bevor man den Namen Lindisfarne annahm, gehört die Band zu einem englischen Folk-Rock, in dem sich Gesangsharmonien, akustische und elektrische Gitarren, Mandoline, Violine und ein Schreiben, das im Nordosten Englands verankert ist, kreuzen. Die klassische Formation bestand aus Alan Hull, Ray Jackson, Simon Cowe, Rod Clements und Ray Laidlaw. Lindisfarne erregte in den frühen 1970er-Jahren Aufmerksamkeit mit Nicely Out of Tune (1970), gefolgt von Fog on the Tyne (1971) und Dingly Dell (1972), Platten, die einen Sound etablierten, der britischen Folk, melodischen Rock und Country-Elemente mischte. Nach einer ersten Personaländerung 1973 und einer Trennung 1975 reformierte sich Lindisfarne, rief die Bühne neu ins Leben und veröffentlichte Back and Fourth (1978), gefolgt u.a. von The News (1979) und Sleepless Nights (1982). Im Verlauf der Jahrzehnte wandelte sich die Band von einem stark durch Folk-Klänge geprägten Ansatz zu einem breiteren Ensemble, das auch Saxophon, Flöte oder Akkordeon integrierte, ohne sich von seiner akustischen Basis zu lösen. Der Tod von Alan Hull im Jahr 1995 markierte einen Wendepunkt, doch Lindisfarne setzte mit neuen Konstellationen fort und brachte Alben wie Here Comes the Neighbourhood (1998) und Promenade (2002) heraus. Seit den 2010er-Jahren führt Lindisfarne seine Bühnentätigkeit rund um historische Mitglieder und Musiker aus der Newcastle-Szene fort.

Kommende Veranstaltungen 6