Craig Taborn
Geboren 1970 in Golden Valley im Großraum Minneapolis, USA, bewegt sich der Pianist und Komponist Craig Taborn im Feld des zeitgenössischen Jazz, an der Schnittstelle von Post‑Bop, improvisierter Musik sowie elektronischen und minimalistischen Einflüssen. Am University of Michigan ausgebildet, fiel Taborn Anfang der 1990er Jahre im Quartett von James Carter auf, bevor er nach New York zog und sich in die kreative Jazz‑ und Improvisationsszene eingliederte. Sein erstes Album als Bandleader, 1994 als Trio für das japanische Label DIW aufgenommen, markiert den Beginn einer Arbeit am akustischen Klavier, die er mit „Light Made Lighter“ (2001) und dem Elektro‑Jazz‑Projekt „Junk Magic“ (2004) fortführt. Ab den 2010er Jahren baut Taborn ein bedeutendes Schaffen bei ECM auf, darunter das Solo „Avenging Angel“ (2011), das Trio „Chants“ (2013), das Quartett „Daylight Ghosts“ (2017) und ein weiteres Solo, „Shadow Plays“ (2021). Sehr präsent als Sideman bei Musikern wie Tim Berne, Chris Potter oder Roscoe Mitchell, wechselt Taborn zwischen Solo‑, Trio‑ und größeren Besetzungen und arbeitet mit überlagerten repetitiven Motiven, variierender klanglicher Dichte und einer nuancierten Beziehung zum Groove – zwischen Abstraktion und zurückhaltendem Lyrismus.
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| März 5 |
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| Juli 12, 2016 |
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