Akon

Geboren in Saint‑Louis, Missouri, und aufgewachsen zwischen New Jersey und dem Senegal, hat Akon eine musikalische Identität entwickelt, die von einem ständigen Wechsel zwischen amerikanischer und afrikanischer Kultur geprägt ist. Als Sänger, Songwriter und Produzent machte er Mitte der 2000er Jahre mit dem Album Trouble (2004) auf der amerikanischen R&B‑ und Hip‑Hop‑Szene auf sich aufmerksam; das Album zeichnet sich durch melodische Kompositionen und den häufigen Einsatz von Autotune aus. Es folgten Konvicted (2006) und Freedom (2008), auf denen sein hiphopgeprägter R&B sich schrittweise für Pop‑ und Dance‑Elemente öffnete, während er die Zusammenarbeit mit Künstlern aus Rap, Mainstream‑Pop und der europäischen Elektronikszene ausbaute. Anschließend erweiterte er seine Tätigkeit als Produzent und Labelchef — unter anderem mit Konvict Muzik und KonLive — und förderte neue Talente. Ab etwa 2010 verschob sich seine Arbeit in Richtung einer globaleren Ästhetik, die amerikanische Urban‑Einflüsse mit afrikanischen Rhythmen verbindet; diese Entwicklung zeigt sich in den 2019 erschienenen Alben El Negreeto und Akonda, in denen er die Verbindung zwischen Afro‑Pop, zeitgenössischem R&B und cluborientierten Stilen stärkt. Parallel zu seinen Veröffentlichungen ist Akon weiterhin auf internationalen Bühnen präsent und in verschiedenen unternehmerischen und humanitären Projekten mit Bezug zu Afrika engagiert.

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