Agnostic Front
Ursprünglich aus dem Lower East Side von New York stammend, formierte sich Agnostic Front Anfang der 1980er Jahre um den Gitarristen Vinnie Stigma und wurde früh von der Stimme Roger Mirets getragen. Die Band gehört zur Geschichte des New York Hardcore mit einem direkten, kurzen und unverblümten Sound, geprägt von Punk, Oi! und stellenweise Thrash Metal. Nach der EP United Blood (1983) legte Agnostic Front mit Victim in Pain (1984) die Grundlagen dieser Ästhetik, bevor sie ihr Spektrum mit Cause for Alarm (1986) erweiterten, auf dem die Hardcore-Tempo stärker mit Metal-Riffs verschmolz, gefolgt von Liberty and Justice For... (1987) und One Voice (1992). Eng verbunden mit der CBGB‑Szene und der New York Hardcore‑Szene erlebte die Band mehrere Besetzungswechsel und eine Pause in den 1990er Jahren, ehe sie mit Something’s Gotta Give (1998), Riot, Riot, Upstart (1999) und Dead Yuppies (2001) zurückkehrte. Anschließend setzte die Gruppe ihren Kurs zwischen Treue zum Street‑Hardcore und einer massiveren Schreibweise auf Another Voice (2004), Warriors (2007), My Life My Way (2011), The American Dream Died (2015), Get Loud! (2019) und Echoes in Eternity (2025) fort. Nach wie vor um das Duo Miret–Stigma strukturiert, wechselt Agnostic Front weiterhin zwischen internationalen Tourneen und Aufnahmen, mit einem Repertoire, das von Themen wie Einheit, urbanem Leben und sozialen Spannungen geprägt ist.
kommende Veranstaltungen 4
Xtreme Fest #13: Biohazard, Agnostic Front, Lofofora, Sidilarsen
- Fr., Juli 31
- Cap'Découverte
- Biohazard, Agnostic Front, Sidilarsen, Lofofora
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