James Brandon Lewis

James Brandon Lewis wurde 1983 in Buffalo im US-Bundesstaat New York geboren und hat einen künstlerischen Weg zwischen afroamerikanischem Erbe, Komposition und Improvisation entwickelt. Er studierte an der Howard University und am California Institute of the Arts. Zunächst dem Gospel verpflichtet, zog er 2012 nach New York und verankerte dort seine Arbeit im zeitgenössischen Jazz. Sein Tenorsaxophonspiel verbindet dichte melodische Linien, rhythmische Energie und offenere Zwischenräume in einer Ästhetik, in der Post-Bop, Free Jazz und Spuren spiritueller Musik zusammenfließen. Nach Moments (2010) veröffentlichte er Divine Travels (2014), Days of FreeMan (2015) und An Unruly Manifesto (2019), die seine Präsenz auf der New Yorker Creative-Jazz-Szene begründeten. Er leitet Formationen in unterschiedlichen Besetzungen, vom Trio bis zu größeren Ensembles, und arbeitet unter anderem mit Chad Taylor, Aruan Ortiz und dem Red Lily Quintet zusammen, zuletzt zu hören auf Jesup Wagon (2021) und For Mahalia, with Love (2023). 2024 erweiterte er sein Spektrum mit The Messthetics and James Brandon Lewis, bevor er 2025 Apple Cores veröffentlichte.

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