Aldo Nova

Der aus Montreal stammende Gitarrist und Songwriter Aldo Nova, 1956 in Montreal, Kanada, als Aldo Caporuscio geboren, profilierte sich zunächst im Umfeld des melodischen Hardrocks und des AOR der frühen 1980er-Jahre. Sein 1982 erschienenes Debütalbum Aldo Nova etablierte eine Handschrift aus eingängigen Gitarrenriffs, prägnanten Keyboards und stadiontauglichen Refrains, verkörpert unter anderem durch den Titel „Fantasy“. Es folgten Subject...Aldo Nova (1983), eine konzeptionellere, von Science-Fiction geprägte Platte, sowie Twitch (1985), auf der der verstärkte Einsatz von Synthesizern die Pop-Rock-Dimension seines Songwritings betonte. Nach einer ruhigeren Phase meldete sich Nova 1991 mit Blood on the Bricks zurück, entstanden in Zusammenarbeit mit Jon Bon Jovi, was seine Vorliebe für dichte Rockarrangements und um große Refrains herum strukturierte Songs bekräftigte. Nova’s Dream (1997) erkundete eine atmosphärischere, beinahe filmische Seite zwischen Rock, instrumentalen Klanglandschaften und progressiven Akzenten. Parallel zu seinen eigenen Veröffentlichungen baute Aldo Nova eine rege Tätigkeit als Komponist und Studioproduzent auf—insbesondere für Céline Dion und andere nordamerikanische Popkünstler—wodurch er vermehrt in einem Adult-Contemporary-Spektrum arbeitete. Seit den 2010er-Jahren belebte er seine Solokarriere mit Aldo Nova 2.0 (2018) neu, worin er Teile seines Repertoires neu interpretiert, und anschließend mit dem narrativen Projekt The Life and Times of Eddie Gage (2022), einer Rockoper, die sein Interesse an konzeptionellen Strukturen sowie einem Sound, der Hardrock, Pop und elaborierte Arrangements verbindet, fortführt.

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Mai 29
Jan. 31