Rosa Anschütz

Mit Sitz in Berlin entwickelt Rosa Anschütz seit Ende der 2010er-Jahre ein Soloprojekt, das zwischen Darkwave, Post-Punk, Coldwave und minimalistischer Elektronik verortet ist. Als deutsche Künstlerin baut sie eine Musik um die Stimme herum auf, die oft gesprochen oder in einem tiefen Register gesungen wird, getragen von trockenen Rhythmen, repetitiven Synth-Linien und einer Spannung, die sowohl an langsame EBM, an düsteren Synth-Pop als auch an reduzierte Techno erinnert. Ihr erstes Album Votive, erschienen 2020, setzte diesen kargen, körperlichen Rahmen, der auf der Bühne in Kontexten aus Konzerten, Performances und Clubs weitergeführt wurde. Ihr Publikum in der elektronischen Szene wuchs durch Kobosils Remix von „Rigid“, der ihr Universum auf die Dancefloors brachte, ohne dessen kalte, frontale Dimension zu verwischen. Zwischen minimalem Chanson, Spoken Word und industriellen Texturen bewegt sich Rosa Anschütz in einem transversalen Raum, in dem Berliner Clubkultur, Post-Punk-Ästhetik und eine konzentrierte vokale Schreibweise aufeinandertreffen.

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Apr. 27
Apr. 1
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