Rubén Pozo
Geboren 1975 in Barcelona und in Madrid aufgewachsen, gehört Rubén Pozo seit Mitte der 1990er Jahre zur spanischen Rockszene als Sänger, Gitarrist und Komponist. Zunächst tritt er in Buenas Noches Rose auf, einer Band, bei der er an den Alben Buenas Noches Rose (1995), La danza de araña (1997) und La estación seca (1999) beteiligt ist, in einer Rockvariante, die von klassischen Gitarren getragen wird und eine direkte Schreibeweise hat. Nach der Auflösung der Band gründete Rubén Pozo 2001 Pereza zusammen mit Leiva, ein Duo, dessen Sound spanischsprachigen Rock, Pop-Rock und Verweise auf Glam und Rhythm and Blues mischt und das sich dauerhaft auf spanischen und lateinamerikanischen Bühnen etabliert. Nach der Pause von Pereza im Jahr 2011 verfolgt Rubén Pozo eine Solokarriere mit Lo que más (2012), En marcha (2015), Habrá que vivir (2017) und Vampiro (2022). Er veröffentlicht außerdem Mesa para dos (2019), eine EP, die er mit Lichis aufgenommen hat, erweitert durch das Album Mesa para dos - el disco - con Lichis (2020). Parallel zu seinen persönlichen Projekten hat Rubén Pozo Embustera für Joaquín Sabina auf Vinagre y rosas (2010) mitverfasst und hat zahlreiche Live- und Studio-Kollaborationen durchgeführt. Seine Musik behält eine enge Rockbasis bei, getragen von schlichten Melodien, einem cantautor-Ton und einer im Alltag verankerten Schreibe.