Prince

Geboren 1958 in Minneapolis, baute Prince Rogers Nelson bereits Ende der 1970er Jahre ein Werk auf, das an der Schnittstelle von Funk, R&B, Soul, Rock und Pop steht, geprägt von sehr rhythmischem Songwriting, kompakten Melodien und einer ausgeprägten Vorliebe für Stilvermischungen. Als Multiinstrumentalist debütierte Prince 1978 bei Warner mit For You und verfeinerte dann das, was als „Minneapolis Sound“ bekannt werden sollte, auf Dirty Mind (1980), Controversy (1981) und 1999 (1982). Mitte der 1980er Jahre, umgeben von The Revolution, weitete Prince sein Spektrum mit Purple Rain (1984) aus, gefolgt von Around the World in a Day (1985), Parade (1986) und Sign o’ the Times (1987), auf denen minimalistischer Funk, psychedelische Popmusik, Rock, Soul und sparsamere Balladen nebeneinander existieren. Prince arbeitete auch mit Bands und engen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wie The Time, Sheila E. und The New Power Generation zusammen und schrieb oder produzierte gleichzeitig für andere Künstlerinnen und Künstler, von Chaka Khan bis Madonna. 1993, im Zuge eines Vertragsstreits mit Warner, nahm Prince das Love Symbol als Künstlernamen an, bevor er 2000 wieder den Namen Prince verwendete. Bis in die 2010er Jahre aktiv, unter anderem mit Musicology (2004), 3121 (2006) und Hit n Run Phase Two (2015), starb Prince 2016 in Paisley Park, Minnesota.

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Juni 1, 2014