Kurt Rosenwinkel
Geboren 1970 in Philadelphia, begann Kurt Rosenwinkel bereits früh mit Klavierunterricht und wechselte später zur Jazzgitarre. Er besuchte die High School for the Creative and Performing Arts seiner Heimatstadt und studierte an der Berklee School of Music, die er verließ, um mit Gary Burton auf Tour zu gehen. Anschließend ließ er sich in Brooklyn nieder und prägte in den 1990er Jahren die zeitgenössische Jazzszene neben Ensembles und Musikern wie Human Feel, Paul Motian, Joe Henderson und Brian Blade – in einem Stil, in dem Post-Bop, moderne Improvisation und atmosphärischere Klangfarben aufeinandertreffen. Sein Spiel zeichnet sich durch sehr gebundene Linien, eine dichte harmonische Schreibweise und einen Klang aus, der Lyrik, rhythmische Spannung und Texturen aus Ambient-, Dub- und Hip-Hop-Ästhetiken vereint. Als Bandleader veröffentlichte Rosenwinkel unter anderem Intuit (1999), The Next Step (2001), Heartcore (2003, coproduziert mit Q‑Tip), Deep Song (2005), The Remedy (2008), Star of Jupiter (2012) und Caipi (2017), ein Album, in dem seine Sprache stärker brasilianische und pop‑affine Einflüsse aufnahm. Parallel arbeitete er vielfach mit Mark Turner, Brad Mehldau, Joshua Redman, Q‑Tip und Geri Allen zusammen, gründete 2016 das Label Heartcore Records und ist zudem als Produzent und Lehrer tätig.
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| März 21, 2023 |
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