Metric

In Toronto Ende der 1990er Jahre gegründet, vereint Metric die Sängerin und Keyboarderin Emily Haines mit dem Gitarristen und Produzenten James Shaw; Anfang der 2000er traten der Bassist Joshua Winstead und der Schlagzeuger Joules Scott-Key bei, wodurch die bekannteste Besetzung entstand. Zwischen Toronto, Montreal, New York und Los Angeles aktiv, entwickelte Metric einen Sound, der Indie-Rock, New Wave und Synthpop verbindet, mit Synthesizern im Mittelpunkt, kantigen Gitarren und melodischem Gesang, oft in klaren Strophe-Refrain-Strukturen. Die Band etablierte sich in der kanadischen Independent-Szene mit dem Album „Old World Underground, Where Are You Now?“ (2003), bekräftigte diese Richtung mit „Live It Out“ (2005) und unternahm regelmäßige Tourneen in Nordamerika und Europa. Die Diskografie setzte sich fort mit „Fantasies“ (2009) und „Synthetica“ (2012), in denen die elektronische Komponente stärker in den Vordergrund trat, ohne die rockige Grundlage aufzugeben, gefolgt von „Pagans in Vegas“ (2015) und „Art of Doubt“ (2018), die dichtere Texturen und ausgeprägte Rhythmen betonen. Emily Haines ist zugleich beim Kollektiv Broken Social Scene aktiv, wodurch Metric in ein Netzwerk von Kooperationen der kanadischen Alternativszene eingebunden ist. Mit „Formentera“ (2022) und „Formentera II“ (2023) setzt die Band ihre Studioarbeit fort, die auf synthetische Atmosphären ausgerichtet ist und live in Clubs, Theatern und internationalen Festivals fortgeführt wird.

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