Ackboo

Seit Ende der 2000er Jahre in der französischen Dub-Szene aktiv, entwickelt Ackboo eine Musik an der Schnittstelle von Dub, Reggae, Electronic und Dancehall, mit Vorliebe für tiefe Bässe, langsame oder Steppers-Rhythmen und ein Version-Arbeiten, das in der Sound-System-Kultur verwurzelt ist. Ackboo taucht 2007 auf einer Compilation des deutschen Labels Phoenix Uplifment auf und veröffentlicht 2009 die Maxi Bangladesh Dub beim britischen Label Roots Youths, gefolgt von der 4-Track-EP How Long im Jahr 2011 bei Black Redemption. Sein erstes Album Turn Up The Amplifier erscheint 2013 auf Hammerbass Records und etabliert ein Format, in dem instrumentale Produktionen und vokale Gastbeiträge sich gegenüberstehen. 2014 folgt das EP Pressure Riddim auf seinem Label Tanta Records sowie ein gemeinsames Projekt mit Bush Chemists. Der weitere Werdegang führt über Invincible (2016) zu einer Unabhängigkeitsphase, die 2017 beginnt. 2018 veröffentlicht Ackboo Pharaoh, teilweise finanziert durch eine Crowdfunding-Kampagne. Auf seinen Platten arbeitete Ackboo unter anderem mit Horace Andy, Linval Thompson, Brother Culture, Marcus Gad, Taiwan MC und Dan I Locks zusammen. Live präsentiert Ackboo ein Set, das auf Echtzeit-Dub-Mixing fokussiert ist und häufig von einem MC oder Sänger begleitet wird.

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Mai 16