Califato ¾
Gegründet in Sevilla im Jahr 2018, vereint Califato ¾ mehrere Musiker aus der andalusischen Szene unter dem gemeinsamen Prinzip der Kollision zwischen lokalem Erbe und aktueller Musik. Califato ¾ entwickelt einen Klang, der Nuevo Flamenco, Folktronica, Rumba, Copla, psychedelischen Rock, Breakbeat, Downtempo und Motive aus Sevillanas oder Prozessionsmärschen verbindet, mit einer Herangehensweise, die die Gruppe selbst als „futuristischen Folklore“ beschreibt. Das Projekt entsteht im Gefolge des sevillanischen Kollektivs und Labels Breaking Bass Records und nimmt Gestalt an mit L’ambôccá (2018), gefolgt von Puerta de la Cânne (2019), La Contraçeña (2021) und Êcclabô de Libertá (2024). Die Stücke von Califato ¾ lassen flamencastimmten, elektronische Texturen, populäre Rhythmen und andalusische kulturelle Referenzen in einem Format zirkulieren, das sowohl auf Rockkonzerten als auch auf elektronischen Bühnen und spanischen Festivals funktioniert. Die Schreibweise, häufig in andalusischer Orthografie, nimmt einen zentralen Platz in der Identität von Califato ¾ ein, ebenso wie die Art, regionale Traditionen, Clubkultur und einen kollektiven Geist ohne Hierarchie zwischen den Quellen nebeneinander bestehen zu lassen.
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| März 27, 2025 |
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