Grey Daze

Grey Daze entstand Mitte der 90er Jahre in Phoenix um Chester Bennington, damals ein sehr junger Sänger, dessen zugleich raue und verletzliche Stimme der Band sofort eine besondere Identität verlieh. Ihr emotional aufgeladener Alternative Rock entfaltet sich auf zwei wegweisenden Alben, Wake Me und No Sun Today, auf denen sich bereits die Intensität abzeichnet, die Benningtons Karriere später prägen sollte. Nach der Auflösung 1998 erhielt Grey Daze ein zweites Leben, als die verbliebenen Mitglieder ihr Repertoire mit Chesters Archivstimmen neu einspielten, was zu zwei zutiefst persönlichen Projekten führte. Amends enthüllt diese neu interpretierten Stücke in einer modernen Produktion, die die expressive Kraft des Sängers hervorhebt, während The Phoenix diese Arbeit der Weitergabe und Hommage mit noch wütenderer und zugleich leuchtender Energie fortsetzt. Zwischen Erinnerung, Wiedergeburt und Treue zum ursprünglichen Geist formt Grey Daze heute ein Werk, das zwei Epochen verbindet und an die einzigartige Sensibilität eines viel zu früh verstorbenen Künstlers erinnert.

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März 18
März 17