Simon Grossmann
Zwischen Miami und Venezuela entwickelt Simon Grossmann ein zweisprachiges Songwriting, das Indie Latino, akustischen Folk und sonnigen Pop vereint. Der venezolanisch-amerikanische Singer-Songwriter mit Wohnsitz in Florida machte mit dem Album Ciclo (2017), produziert von Jose Luis Pardo, auf sich aufmerksam: leichte Gitarren und Rhythmen aus Bossa, Reggae und Pop treffen auf intime Texte, wie etwa in Stücken wie „Agüitaecoco“ oder „Limón y Sal“. Dieses erste Album brachte ihn schnell auf regionale und internationale Bühnen, vom SXSW in Austin bis zum Festival Hermoso Ruido in Bogotá, gefolgt von Tourneen durch Mexiko, Kolumbien und die US-Ostküste. Mit Mujer Eléctrica (2019) verfeinerte Simon Grossmann einen elektrischer geprägten Sound, behielt jedoch eine melodische Schreibweise bei, die Beziehungen, Alltag und Nostalgie in den Mittelpunkt stellt; anschließend tourte er mit seiner Band durch Europa, Lateinamerika, Nordamerika und die Karibik. 2020 zeigte die EP Triste Pero Fresh, die zu Beginn der Pandemie im Home-Recording entstand, eine minimalistischere Facette zwischen Gitarrenballaden und Lo-Fi-Atmosphäre und bestätigte damit einen Ansatz, bei dem die Musik in einer urbanen Strandästhetik verwurzelt bleibt, an der Schnittstelle von lateinamerikanischem Liedgut, Indie und Surf-Sensibilität.
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