James
Gegründet 1982 in Whalley Range im Süden von Manchester, fand James zunächst Anschluss an die lokale Indie-Szene mit einem Sound aus Post-Punk, Indie-Pop und alternativem Rock, bevor die Band um 1990 in den Kontext Madchester eingeordnet wurde. Um Sänger Tim Booth und Bassist Jim Glennie wandelte sich James von einer stark improvisationsgeprägten Formation zu einer erweiterten Besetzung – ergänzt durch Larry Gott, Saul Davies, Mark Hunter, Andy Diagram und David Baynton-Power – was das Songwriting in Richtung melodischer Refrains, nervöser Gitarren, Keyboards, Geige und Trompete erweiterte. Nach frühen Veröffentlichungen bei Factory und den Alben Stutter (1986) und Strip-mine (1988) erreichte die Band mit Gold Mother (1990) und Seven (1992) eine neue Dimension. Die Zusammenarbeit mit Brian Eno auf Laid (1993) und Wah Wah (1994) begleitete eine Entwicklung hin zu offenerer, teils experimenteller Pop-Rock-Musik. Es folgten Alben wie Whiplash (1997), Millionaires (1999) und Pleased to Meet You (2001), bevor Tim Booths Ausstieg zu einer Pause führte. Seit der Wiedervereinigung 2007 setzte James seine Diskografie mit Hey Ma (2008), La Petite Mort (2014), Girl at the End of the World (2016), Living in Extraordinary Times (2018), All the Colours of You (2021), Be Opened by the Wonderful (2023) und Yummy (2024) fort und hält live sowohl im Vereinigten Königreich als auch international nach wie vor eine bedeutende Stellung.
kommende Veranstaltungen 3
Rock n Roll Circus - James
- Do., August 20
- Earlham Park
- James, Razorlight, The K's, The Molotovs