Malú
Aus einer andalusischen Musikerfamilie stammend, gehört die Madrider Sängerin Malú, geboren als María Lucía Sánchez Benítez 1982, zur Tradition des spanischen Liedes, die sie zugleich in Richtung zeitgenössischen Pop ausrichtet. Schon in jungen Jahren entdeckt, nahm sie mit 15 ihr erstes Album „Aprendiz“ (1998) auf, an dem Alejandro Sanz mitwirkte, und behauptete sich nach und nach auf der spanischen Popbühne mit einem Repertoire aus Balladen und Pop-Rock-Stücken. Im Verlauf ihrer Alben – darunter „Cambiarás“ (1999), „Esta vez“ (2001), „Malú“ (2005), „Vive“ (2009), „Guerra fría“ (2010), „Sí“ (2013), „Caos“ (2015), „Oxígeno“ (2018) und „Mil batallas“ (2021) – entwickelte Malú einen Stil, der die Stimme und den Ausdruck von Gefühlen in den Mittelpunkt stellt, zwischen Latin-Pop, romantischem Liedgut und flamenco-inspirierten Nuancen aus ihrem familiären Umfeld. Kooperationen mit verschiedenen Künstlern der hispanophonen Szene und regelmäßige Tourneen durch Spanien und Lateinamerika brachten sie auf unterschiedliche Bühnen und Festivals. Parallel zu ihren Aufnahmen wirkte Malú als Coach in der spanischen Version der Sendung La Voz mit, was ihre Präsenz in der hispanophonen Musik- und Fernsehlandschaft weiter verstärkte.