Jim Legxacy

Im Südosten Londons verwurzelt, entwickelt Jim Legxacy ein hybrides Projekt, in dem Rap, Gesang und eine vollständig selbstproduzierte Produktion zusammenlaufen. Als Angehöriger der nigerianischen Diaspora im Vereinigten Königreich prägt er seit Ende der 2010er-Jahre eine Ästhetik, die britischen Rap mit Einflüssen aus Drill und Trap verbindet, mit Anklängen von R&B, Indie‑Rock und afro‑pop‑Referenzen — häufig aufgebaut um melodische Samples und stark zerteilte rhythmische Arrangements. Jim Legxacys Stücke wechseln zwischen gerappten Passagen und gesungenen Refrains, weisen deutliche Tempowechsel auf und zeichnen sich durch Texte aus, die sich auf das Alltagsleben in London, Familie, Identität, Glauben und Beziehungen konzentrieren, wobei auch Internetkultur, Videospiele und jugendliche Fantasien Eingang finden. Zunächst hauptsächlich online verbreitet, bevor er auf Rap‑ und Alternativbühnen im Vereinigten Königreich auftrat, gehört Jim Legxacy zu einer neuen Generation londoner Künstler, die die Grenzen zwischen Rap, Pop und elektronischer Musik verwischen, zahlreiche Kollaborationen und Features eingehen und gleichzeitig eine sehr persönliche Form des klanglichen Storytellings verfolgen.

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vom Juni 5 bis Juni 7