Ikkimel

Aktiv in der Berliner Rap-Szene ist Ikkimel, mit bürgerlichem Namen Melina Gaby Strauß, geboren 1997 in Berlin-Tempelhof. Sie entwickelt ein Projekt zwischen Club-Rap, Trap und urbaner Popmusik. Sie studierte Deutsche Philologie sowie Sozial- und Kulturanthropologie an der Freien Universität Berlin, mit Schwerpunkt Linguistik und einem Aufenthalt im Brain Language Laboratory. Beim Schreiben und Flow legt Ikkimel besonderen Wert auf Sprachspiele. Ihre Karriere begann nach dem Tod ihres Vaters während der Covid-Zeit; damals entschied sie sich, sich dem Rap zu widmen, und erhielt 2021 eine Förderung der Initiative Musik. Die ersten Singles erschienen 2022, gefolgt von der EP Aszendent Bitch (2023) und dann Hat sie nicht gesagt (2024), in denen sie einen Stil weiterführt, der durch explizite Texte, eine offen feministische Perspektive und die Umkehr sexistischer Codes geprägt ist. 2023 unterzeichnete sie bei Four Music (Sony Music) und veröffentlichte unter anderem Keta und Krawall, produziert von Barré; ihr Stück Bezahlen wurde 2024 von der Partei Die PARTEI in einem Radiospot für die Europawahl verwendet. 2025 erschien ihr erstes Album Fotze, das Kritikern zufolge in seiner Auseinandersetzung mit Sexualität und Geschlechterverhältnissen im deutschsprachigen Rap an Arbeiten von Lady Bitch Ray, SXTN oder Shirin David erinnert.

kommende Veranstaltungen 2

Superbloom 2026 Experience Day - Sonntag
Konzert

Superbloom 2026 Experience Day - Sonntag

  • So., August 30
  • Olympiapark München
  • Zara Larsson, Kygo, Tom Odell, oskar med k, Ikkimel, Noga Erez, Dani Lia, KIARABABA, Baran Kok, yung pepp
Ikkimel
Konzert

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