Bleachers
Unter der Leitung des Singer-Songwriters und Produzenten Jack Antonoff hat sich Bleachers seit Beginn der 2010er Jahre zu einem Projekt entwickelt, das zwischen New Jersey und New York entstanden ist und eine Indie-Pop-Ästhetik mit Alternative-Rock, Synthpop und New-Wave-Einflüssen der 1980er verbindet. Ursprünglich als Studioarbeit rund um Antonoff konzipiert, tritt Bleachers live mit einer erweiterten Band auf, häufig mit präsenten Bläsern und Background-Chören, und ist in der amerikanischen Indie-Szene durch ausgedehnte Tourneen und Festivalauftritte verankert. Das Debütalbum Strange Desire (2014) legte die Grundlage für ein Klangbild aus eingängigen Refrains, klassischen Popstrukturen und Texten, die von Nostalgie, dem amerikanischen Vorstadtleben und Intimität geprägt sind; Gone Now (2017) verfeinerte dieses Songwriting mit einem stärkeren Fokus auf Erinnerung und Familie. Mit Take the Sadness Out of Saturday Night (2021) erkundet Bleachers die Beziehungen zwischen Stadionrock, dem Erbe des Heartland Rock und kargeren Balladen, wobei auf einigen Stücken Gäste wie Bruce Springsteen und Lana Del Rey zu hören sind. Das Album Bleachers (2024) setzt die Balance zwischen moderner Popproduktion und analogen Klangschichten fort, während Antonoff parallel als Komponist und Produzent für andere Künstler tätig ist, was die Kooperationen und die Bewegung von Bleachers zwischen Mainstream und Indie fördert.
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