Blaze Bayley
Geboren 1963 in Birmingham, fiel Blaze Bayley Mitte der 1980er Jahre als Sänger der britischen Heavy-Metal-Band Wolfsbane auf, die auf der englischen Rockszene zwischen Clubauftritten und Supportshows aktiv war. Sein Repertoire basiert auf traditionellem Heavy Metal mit häufig schnellen Tempi und melodischen Gitarren, getragen von einer tiefen, rauen Stimme. Blaze Bayley stieß 1994 zu Iron Maiden und nahm mit der Band die Alben „The X Factor“ (1995) und „Virtual XI“ (1998) auf, eine Phase, die von dunkleren und progressiveren Kompositionen geprägt war. Nach seinem Abschied begann er eine Solokarriere unter den Namen Blaze und später Blaze Bayley mit Studioalben wie „Silicon Messiah“ (2000), „Tenth Dimension“ (2002) und „Blood & Belief“ (2004), die eine klassische Metal-Ästhetik mit Science‑Fiction‑ und introspektiven Themen fortführten. Ab „The Man Who Would Not Die“ (2008) und „Promise and Terror“ (2010) formte er eine feste Band unter seinem Namen und verfolgte eine stärker riff‑ und refrensorientierte Herangehensweise, bevor er eine konzeptionelle Trilogie mit „Infinite Entanglement“ (2016), „Endure and Survive“ (2017) und „The Redemption of William Black“ (2018) vorstellte. Blaze Bayley ist weiterhin auf europäischen und südamerikanischen Bühnen aktiv und wechselt zwischen elektrischen Touren, intimem Rahmen und gelegentlichen Kollaborationen, etwa akustischen Neuinterpretationen seines Werks.
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