Joy Oladokun
In Casa Grande, Arizona, in einer Familie nigerianischer Herkunft geboren, entwickelt Joy Oladokun einen Schreibstil, der Folk, Americana, Pop und R&B kreuzt, mit einem chansons-zentrierten Ansatz, Gitarre und oft schlichten Arrangements. Nachdem sie zeitweise in Los Angeles und dann Nashville gelebt hat, veröffentlicht Joy Oladokun 2015 das EP Cathedrals, gefolgt von ihrem Debütalbum Carry im Jahr 2016. Ihre Laufbahn erhält ab 2019/2020 eine neue Dimension mit Titeln wie Sunday, Mercy oder I See America, in denen intime Fragen, Spiritualität, queere Identität und gesellschaftliche Perspektiven auf die USA sich begegnen. Diese Periode führt zu In Defense of My Own Happiness (The Beginnings) im Jahr 2020, gefolgt von In Defense of My Own Happiness im Jahr 2021, zwei Alben, die ihr Publikum erweitern und ein zeitgenössisches Folk-Format betonen, das offen für Rock und Soul ist. Joy Oladokun setzt diese Entwicklung mit Proof of Life im Jahr 2023 fort, einem Album, das von Kooperationen mit Noah Kahan, Chris Stapleton, Mt. Joy, Manchester Orchestra und Maxo Kream geprägt ist, gefolgt von Observations from a Crowded Room im Jahr 2024. Auf der Bühne bewegt sich Joy Oladokun zwischen Folk-, Americana- und Pop-Kreisen und tritt auch als Vorband von Künstlern wie Hozier auf.